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Die 3 besten WordPress Sicherheit Plugins 2016

„Sicherheit geht vor.“ Dieser Slogan gilt nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im Internet. Während es auf dem Weg zum Bäcker morgens oft schon reicht, ein paar Mal links und rechts zu schauen und sich an die STVO zu halten, kommt auf Sie als Admin eines Webauftritts schon etwas mehr zu, wenn Sie Ihre WordPress Sicherheit langfristig erhöhen wollen. Zum Glück gibt es auch hier einige kleine Helferlein, die Ihnen beim Schutz Ihrer Seite unter die Arme greifen können. Neben einer intakten Firewall sind das vor allem eine ganze Menge an Security Plugins. Da heutzutage den Überblick zu behalten, fällt allerdings nicht immer leicht. Zum Glück ist jetzt Schluss mit stundenlanger Recherche: Denn hier kommen unsere 3 besten WordPress Sicherheit Plugins 2016:

All in One WP Security: Das perfekte Einsteiger-Plugin

Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten Sicherheits-Plugin für Anfänger in Sachen WordPress und Website-Administration: All in One WP Security & Firewall. Es überzeugt vor allem durch seine nutzerfreundliche Darstellung sowie die einfache Bedienung und eignet sich damit perfekt für Einsteiger, die über wenig bis keine Codekenntnisse und Erfahrungen in der WordPress Betreuung verfügen.

Das All in One WP Security Plugin eignet sich perfekt für Einsteiger

Nahezu alle Funktionen des Plugins benötigen nur wenige Mausklicks und sind dementsprechend schnell umsetzbar. Mögliche Beispiele sind das automatisierte Erstellen einer htaccess-Datei, das Ändern des Präfix Ihrer Datenbank oder das Hinzufügen einiger Sicherheitsoptionen für Ihren Loginbereich zum Schutz vor Brute Force Attacken. Zusätzlich hat das Plugin noch eine extra Firewall im Gepäck, die verhindert, dass Malware überhaupt mit dem Code Ihrer Site in Berührung kommen kann. Ebenso hält sie Fake Googlebots vom Crawlen Ihrer Seite ab, was Ihre WordPress Sicherheit weiter erhöhen kann. Leicht zu verstehen und trotzdem effektiv im Einsatz.

Wordfence Security: Der Allrounder für Fortgeschrittene unter den Sicherheit Plugins

Sie befassen sich nicht zum ersten Mal mit dem Thema WordPress Sicherheit? HTML und CSS sind keine kompletten Fremdwörter für Sie? Dann können wir Ihnen unser absolutes Lieblings-Plugin Wordfence Security ans Herz legen. Mit über einer Millionen aktiver Installationen ist es das momentan wohl am weitesten verbreitete WordPress Sicherheit Plugin 2016 und eignet sich für alle, die keine blutigen Anfänger im Bereich Website-Betreuung mehr sind.

Wordfense Securtiy ist der Allrounder unter den Sicherheit Plugins

An welche gängigen Funktionen bekannter Sicherheit Plugins sie auch gerade denken, Wordfence lässt Sie nicht im Stich. Egal ob Login-Sicherheit, Crawl-Schutz oder das Erkennen von Malware- oder Hacker-Attacken – nach einer kurzen Installation und einiger Einstellungen sowie ggfs. kleiner Änderungen am Code arbeitet Wordfence in allen Belangen enorm zuverlässig und lässt keine Wünsche an gängige Sicherheits-Funktionen offen. Auch die mitgelieferte Firewall weiß in vielen Belangen zu überzeugen. Zusätzlich kann das Plugin Ihre aktuelle WordPress Sicherheit prüfen und scannt Ihre Seite auf eventuell vorhandene Malware und infizierte Dateien. Somit eignet sich das Plugin auch perfekt dafür, wenn nicht am Aufbau einer Seite beteiligt waren, sondern einen Ist-Zustand übernehmen und deshalb erstmal einen Allround-Check vornehmen wollen.

Sucuri Securtiy: Das mächtige Monitoring-Tool für WordPress-Experten

Als drittes Plugin möchten wir an dieser Stelle noch auf das Plugin Sucuri Security eingehen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Sicherheit Plugins stellt Sucuri einen relativ hohen Anspruch an Quellcode- und Struktur-Kenntnisse einer Website sowie das Dateisystem von WordPress und richtet sich daher eher an Entwickler oder erfahrene Admins.

Sucuri Security als Sicherheit Plugin für WordPress Experten

Während die Hauptaufgabe der meisten Sicherheit Plugins ist, WordPress sicher zu machen, ist Sucuri vor allem darauf ausgelegt, eine ständige sicherheitsspezifische Überprüfung des Blogs vorzunehmen. Es scannt kontinuierlich verdächtige Veränderungen und Aktivitäten auf Ihrer WordPress Seite, die sich als schädlich herausstellen können und fungiert somit vor allem als Monitoring-Tool. Sollte trotz allem ein Angriff auf Ihre Seite erfolgreich sein, bietet das Plugin außerdem zahlreiche Funktionen, um darauf bestmöglich zu reagieren. Kurz: Sucuri ist ein mächtiges Monitoring-Tool, das richtig eingesetzt langfristig Ihre WordPress Sicherheit verbessern kann. Voraussetzung ist jedoch, dass man als Admin die Daten, die das Plugin zur Verfügung stellt, korrekt auswerten, analysieren und einordnen kann.

Achtung: Wie vor der Installation jedes Plugins gilt auch hier: Vorher immer ein Backup anlegen, falls es zu Komplikationen oder Interferenzen kommen sollte!

WordPress Sicherheit Plugins: Angepasst an jeden Bedarf

Je nach Einsatzbereich und Expertise gibt es also sowohl zur Prüfung und Kontrolle als auch zur Erhöhung des Schutzes Ihrer Seite ein passendes WordPress Sicherheit Plugin. Grundsätzlich sollten Sie sich außerdem mit Hilfe von News-Seiten und Blogs zum Thema WordPress Sicherheit immer über aktuelle Updates und Meldungen auf dem Laufenden halten. Nur wer immer up2date bleibt, kann auch eine bestmögliche Sicherheit gewährleisten.

Sie benötigen Unterstützung bei der Absicherung Ihrer bisherigen WordPress Seite? Oder planen den Launch eines neuen Blogs und wollen vor vornherein auf Nummer Sicher gehen? Gerne beraten unsere WordPress-Helden Sie ausführlich und übernehmen das Erstellen Ihrer WordPress Seite nach höchsten Sicherheitsstandards. Einfach Kontakt aufnehmen und wir übernehmen den Rest.

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Helden-Tipps: WordPress Benutzerrollen vergeben und verwalten

Sie betreiben einen Online-Auftritt, bei der nicht nur Sie Einstellungen vornehmen und Änderungen durchführen, sondern auch Ihre Mitarbeiter. Viele Köche verderben den Brei, heißt es. Sollten wirklich viele Menschen an einem CMS arbeiten? Diese Sorge ist nicht ganz unbegründet, denn je mehr Menschen an Ihrem WordPress CMS arbeiten, desto schneller können sich Fehler einschleichen. Da ist es eine gute Idee, wenn nicht jeder alle Einstellungen verändern kann. Dafür hat WordPress Benutzerrollen vorgesehen, die Sie individuell vergeben und verwalten können.

Welche WordPress Benutzerrollen stehen zur Verfügung?

WordPress bringt in seiner Grundversion eine überschaubare Anzahl an Benutzerrollen mit, die Sie vergeben können. Der wesentliche Unterschied liegt dabei in den Benutzerrechten, die omnipotent oder extrem limitiert sein können. Welche das sind, haben wir zusammengefasst:

Administrator. Oder auch Gott. Ein Administrator verfügt über die Allmacht der Domain, er sieht alles, er kann alles, er darf alles. Die Rechte des Administrators sind uneingeschränkt, ihm unterliegt die volle Kontrolle der Domain. Der Administrator darf

  • Die Domain erschaffen und löschen
  • Den Domainnamen und ihre URL festlegen oder verändern
  • Themes und Designs wählen, Widgets und Plugins installieren
  • Einstellungen und Werkzeuge bearbeiten
  • Benutzer anlegen und entfernen
  • WordPress Benutzerrollen vergeben und editieren
  • Kategorien, Seiten und Beiträge erstellen, bearbeiten und löschen
  • …und alles, was sonst möglich ist.

Generell wird empfohlen, nur eine Person zum Administrator zu erklären, da die Benutzerrechte des Administrators so umfassend sind – denn dann kann nur eine Person wirklich schwerwiegende Veränderungen (ob nun beabsichtigst oder nicht) vornehmen. In der Regel ist das der Seiteninhaber. Das bedeutet aber auch, dass sich diese Person sehr gut mit WordPress auskennen muss. Daher kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, einer weiteren Person Administrator-Rechte zu verleihen.

Redakteur / Editor: Der Redakteur muss lediglich auf die administrativen Rechte verzichten, kann aber alle Inhalte einer Website verwalten. Er darf:

  • Kategorien, Seiten und Beiträge erstellen, veröffentlichen, verwalten und löschen. Das gilt sowohl für selbst erstellte Inhalte als auch für die von anderen Benutzern.
  • Kommentare moderieren oder entfernen
  • Dateien hochladen

Autor / Author: Der Autor befasst sich nur mit dem Content den er selbst erstellt hat. Darüber hinaus hat der Autor keine Zugriffsberechtigungen in den restlichen Bereichen der Domain. Deswegen ist die Rolle des Autors auch für all jene geeignet, die mit dem Umgang mit WordPress noch nicht sonderlich vertraut sind. Ein Autor darf:

  • Eigene Beiträge schreiben, veröffentlichen, editieren und löschen
  • Kommentare moderieren und löschen

Mitarbeiter / Contributor: Diese WordPress Benutzerrolle ist besonders dann sinnvoll, wenn Beiträge erst durch eine weitere Person kontrolliert werden sollen, bevor sie online gehen. Das kann zum Beispiel bei Gastbeiträgen der Fall sein. Oder auch dann, wenn ein Mitarbeiter Inhalte zur Verfügung stellt, bei dem das Texten nicht den üblichen Aufgaben zählt. Der Mitarbeiter kann:

  • Beiträge erstellen, aber nicht publishen, editieren oder löschen

Abonnent / Subscriber: Der Abonnent hat die wenigsten Rechte, wenn es um WordPress Benutzerrollen geht. Er kann nicht einmal auf das Backend zugreifen. Seine Rechte beschränken sich auf den Login im Frontend Ihrer Seite, zum Beispiel als angemeldeter Kunde. Der Abonnent kann:

  • Sein Nutzerprofil erstellen, editieren und ggf. löschen
  • Kommentare verfassen

Super-Administrator: Diese WordPress Benutzerrolle wird erst bei einem WordPress Multisite Network relevant. Also dann, wenn über einen einzigen WordPress Account gleich mehrere Domains verwaltet werden. Der Super-Administrator hat dann die vollen Rechte an allen Webseiten.

So können Sie als Administrator Benutzerrollen vergeben

Nur Administratoren (Umgangssprachlich oft auch einfach nur „Admins“ genannt) dürfen bei WordPress Benutzerrollen vergeben. Dafür muss in im ersten Schritt ein neuer Benutzer angelegt werden. Das ist schnell gemacht: In der linken Spalte in Ihrem Backend wählen Sie „Benutzer“ an. Unter „Rolle“ wählen Sie anschließend die für den jeweiligen Benutzer angedachte Rolle aus. Speichern, fertig. Den Nutzernamen sowie das angelegte Passwort reichen Sie an die Person weiter, für die Sie den Benutzer angelegt haben. Mit diesen Daten kann er sich in das WordPress CMS einloggen.

WordPress Benutzerrollen erstellen

Volle Kontrolle: WordPress Benutzerrollen mit Plugins individuell definieren

Je nach Aufgaben kann es vorkommen, dass die Vorgaben der Benutzerrechte von WordPress nicht mit den angestrebten Aufgaben und Rechten der einzelnen Bearbeiter übereinstimmen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Redakteur auch Plugins installieren können soll oder ein Autor auch die Beiträge von Mitarbeitern bearbeiten und ggf. publishen soll. Eine Möglichkeit wäre es dann, der entsprechenden Person die nächsthöhere Benutzerrolle mit mehr Rechten zu vergeben. Dann kann es allerdings sein, dass Berechtigungen inklusive sind, die Sie nicht freigeben möchten. Eine andere Lösung wäre ein entsprechendes Plugin, mit dem Sie die Voreinstellungen für die WordPress Benutzerrollen umgehen und selbst bestimmen können, wer was darf – oder eben nicht darf. Für diese Aufgabe gibt es zahlreiche Anwendungen. Zu ihnen zählen beispielsweise Adminimize, Role Manager oder Capability Manager Enhaced. Die WordPress Helden setzen dabei auf das letztere Plugin. Mit diesem Tool lassen sich weitere Rollen kreieren und Benutzerrechte definieren und delegieren. Außerdem lassen sie sich für Network-Seiten kopieren. Neben den vier Benutzerrollen, die WordPress ohnehin mitbringt, können Sie also weitere Varianten anlegen und individuell definieren.

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Sobald mehr als eine Person an einer Website arbeitet, sollten Sie definieren, wer in welchen Bereichen des Backends Änderungen vornehmen darf. Da kommen die WordPress Benutzerrollen gerade recht. Wenn Ihnen die voreingestellten Rechte allerdings nicht zusagen, können Sie auf ein entsprechendes Plugin zurückgreifen. Die WordPress Helden beraten Sie bei der Wahl des passenden Plugins, unterstützt sie bei seiner Installation oder programmiert sogar eine Anwendung, die genau Ihre Bedürfnisse erfüllt. Kontaktieren Sie uns einfach!

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Helden-Tipps: Facebook Instant Articles bald auch für WordPress

Erst AMP, dann Facebook: Das Publishing-Tool WordPress rast mit der Zeit und hat sich schnelle Ladezeiten auf die Fahnen geschrieben. Wurde vor Kurzem (im Februar 2016) erst bekanntgegeben, dass WordPress mit Accelerated Mobile Pages (AMP) kompatibel ist, tut sich WordPress nun auch noch mit dem Social Media-Giganten Facebook zusammen. Gemeinsam wird jetzt an einem WordPress Plugin gebastelt, das die einfache Erstellung von Facebook Instant Articles ermöglichen soll.

Facebook Instant Articles? Der Clou dieses Formates ist, dass Artikel innerhalb der Facebook App deutlich schneller geladen werden als traditionelle Links. Das funktioniert, indem ein großer Teil der Artikel-Codes entfernt und Stories vorgeladen werden, sobald man auf den News-Feed zugreift. Die Idee ist, für Publisher wie Redakteure, Journalisten, Blogger oder eCommerce-ler einen neuen Weg zu schaffen, schnelle, interaktive und responsive Artikel auf Facebook zu kreieren und zu teilen. Das soll mit einem zehnmal schnelleren Seitenaufbau als im durchschnittlichen Mobile Web und mit Standard HTML oder RSS-Feeds einhergehen. Facebook Instant Articles bringt viele interessante Features für interaktives und schnelles konsumieren der Inhalte. Dazu zählen beispielsweise der intuitive Zoom in hochauflösende Bilder, interaktive Maps und die Integration von autoplay-Videos. Natürlich lassen sich mit Facebook Instant Articles beliebig lange (oder kurze) Beiträge erstellen, in die auch Werbung integriert werden kann – anfangs wurden Befürchtungen laut, dass es Facebook dabei auf die Einnahmen aus diesen Ads abgesehen hat, doch man kann aufatmen: Die Erträge aus selbstgesteuerter Werbung gehen in voller Höhe an den Initiator. Natürlich kann man bei Instant Articles auch durch Facebook gesteuertes Advertisement wählen, das ist aber kein Muss.

WordPress Plugin für Facebook Instant Articles

Schnell, schneller, Facebook Instant Articles?

Bereits 2015 hat Facebook das Format bekanntgegeben. Mit dieser Ankündigung wurde ein Kopf-an-Kopf Rennen der größten Plattformen Google (AMP) und Apple (Apple News) ausgelöst. Während AMP inzwischen verfügbar ist, hinkt Facebook noch ein wenig hinterher – im Rahmen der F8 Facebook Developer Conference in San Francisco am 12. April sollen die blitzschnellen Ladezeiten endlich Realität werden. Ab dann können mobile Nutzer nicht nur auf Google-Suchergebnisse fast augenblicklich zugreifen, sondern auch Facebook im Höchsttempo durchforsten.

Facebook Instant Articles: Das WordPress-Plugin

WordPress ist sich um den enormen Einfluss von Social Media Plattformen wie Facebook bei der Verbreitung von Inhalten – auch solchen, die mithilfe des CMS erstellt worden sind – durchaus bewusst. Daher basteln die Entwickler derzeit an einem WordPress Plugin für Facebook Instant Articles, das zeitgleich mit dem Instant-Format im April veröffentlicht werden soll. Ab dann steht es jedem zur Verfügung, der eine Domain mit WordPress Nutzer betreibt, denn es handelt sich dabei dabei um ein kostenloses Open Source Plugin. Laut Angaben von Facebook testete bislang eine kleine Gruppe Publisher die Betaversion des Plugins. Dabei stand im Mittelpunkt, die Anwendung so effektiv und einfach bedienbar wie möglich zu gestalten. Das installierte WordPress Plugin wandelt dann den jeweiligen Beitrag für Facebook Instant Articles so um, dass die Features des neuen Formats umgesetzt werden und alle Inhalte schnell und interaktiv erkannt und angezeigt werden. Dazu gehört beispielsweise, dass das Plugin das Artikelbild als solches identifiziert und es für das Instant Articles Format croppt. Tippt man es an, wird das Bild automatisch im Vollbildmodus angezeigt, durch leichte Kippbewegungen des Smartphones kann man die Bildinhalte im Detail erkunden.

Instant Articles ForeignPolicy_Quelle facebook Pressekit

WordPress ergreift keine Partei, das ist klar. Ultimativ ist es letztlich das Ziel des Content Management Systems, seine User an sich zu binden und neue zu gewinnen. Da bedient sich das erfolgreiche Publishing-Tool natürlich allem, was Nutzen bringt: seien es nun WordPress Plugins für Accelerated Mobile Pages oder Facebook Instant Articles. Oder eben beides. Sein Allround-Prinzip macht es extrem attraktiv für alle, die sich im Web präsentieren wollen – das reflektiert sich auch in den Nutzerzahlen, immerhin ist WordPress zum Flaggschiff der Content Management Systeme avanciert: Konnte es Ende 2015 noch mit 25% weltweiter Verbreitung glänzen, hat das Open Source Projekt von Automattic bis März 2016 bereits den nächsten Prozentpunkt geknackt (Quelle: W3Techs).

Mit dem Ausbau seiner Speed-Plugins sichert sich WordPress die Zukunft. Es gibt wohl kaum etwas, was in der schnelllebigen mobilen Welt wichtiger ist, als ein augenblicklicher Seitenaufbau. Damit forciert WordPress ganz klar seine eigene Marktposition und macht sich als Content Management System sicherlich immer beliebter. Wenn Sie jetzt mit WordPress einsteigen (oder umsteigen) möchten, stehen Ihnen die WordPress Helden mit Rat und Tat zur Seite: Zum Beispiel bei der Einrichtung Ihres neuen Content Management Systems bei der Optimierung Ihrer Ladezeiten mit den zur Verfügung stehenden Plugins– damit Sie immer ganz vorn mit dabei sind!

Bildquelle: Facebook Presse

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Helden-Tipps: Accelerated Mobile Pages für WordPress

Über WordPress gesteuerte Seiten werden auf mobilen Geräten jetzt noch schneller geladen. Seit dem 24. Februar 2016 unterstützen alle WordPress.com Seiten die „Accelerated Mobile Pages“ – kurz AMP. Dadurch wird die Ladezeit von WordPress Seiten auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets drastisch erhöht.

Mehr Speed? Im Web immer eine gute Sache, gerade Unterwegs. Seit kurzem ist AMP in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Accelerated Mobile Pages ist eine Open Source Initiative von Google, die erstmals im Oktober 2015 vorgestellt wurde. Sie reduziert das Datenvolumen aufgerufener Seiten drastisch und erlaubt es auf diese Weise Browsern und Apps, Inhalte auf mobilen Geräten besonders schnell zu laden – zumindest dann, wenn die User direkt von Google kommen. Wie schnell? In Sekundenschnelle. In Millisekundenschnelle besser gesagt, denn dank AMP beträgt die Ladezeit von einer WordPress-Seite weniger als eine Sekunde. Schließlich sind Ladezeiten von fünf bis zehn Sekunden oder mehr im Mobile-Bereich auch heutzutage immer noch strapazierende Realität.

Das Accelerated Mobile Pages Plugin von WordPress

Wer AMP jetzt für eine technische Spielerei hält, die nur IT-Profis in WordPress Seiten programmieren können, liegt – glücklicherweise – falsch. WordPress hat natürlich auch selbst Interesse daran, die Open Source Software für Profis und Laien gleichermaßen immer interessanter zu machen. Deswegen macht WordPress all seinen Nutzern ein echtes Geschenk: Wer seine Seite über WordPress.com betreibt, generiert ab jetzt automatisch Accelerated Mobile Pages. WordPress bietet dieses kleine aber feine Feature jedem seiner Nutzer an und das ohne große Mühen oder komplizierte Einstellungen. Denn: Das AMP-Upgrade kommt bei WordPress ganz automatisch. Ist die Domain selbst gehostet, läuft aber mit einem WordPress CMS, hilft ein einfaches AMP-Plugin. Installieren, fertig. Das ist natürlich ein Riesenvorteil, schließlich werden laut Angaben von Automattic (dem Unternehmen hinter dem Open Source Projekt WordPress) weltweit 25,2% aller Websites mittels eines WordPress CMS betrieben.

Sekunden oder Millisekunden – kann der kleine Unterschied wirklich so viel ausmachen? Ja, kann er. Wer kennt es nicht: Die Seite scheint mit dem Laden einfach nicht fertig zu werden, dabei wollte man doch nur „eben schnell“ beim Tanken oder beim Warten auf die U-Bahn über das Smartphone die News checken. Wer wartet während er wartet, ist unglaublich ungeduldig. Das kennen wir alle. Eine Seite lädt „zu lange“ – ein paar Sekunden reichen da schon aus – und schon ist man wieder weg, bevor sie sich überhaupt richtig aufgebaut hat. Meistens für immer. Onlineshops kennen diese Phänomen nur zu gut. Jede Sekunde Wartezeit lässt die Kundenzufriedenheit um 16%, die Conversion Rate um 7% sinken und kann die Umsätze um 1% fallen lassen, wie der Retail-Gigant Amazon 2009 eindrucksvoll bewies. Die Ladezeit kann also zu einem echten Conversions-Killer werden.

Websites mit Accelerated Mobile Pages werden von Google belohnt

Accelerated Mobile Pages sorgen bei WordPress dafür, dass der Content schneller geladen wird und der eigene Auftritt somit in unserer schnelllebigen Welt noch attraktiver wird. Doch die Google-Initiative geht noch einen Schritt weiter. Google Search unterstützt Accelerated Mobile Pages und belohnt sie mit einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen. Wie? Sobald ein User mit seinem Smartphone oder Tablet eine Suchanfrage über Google stellt, werden AMP-unterstützte Ergebnisse in den „Top Stories“ von Google News hervorgehoben. Dieses Vorgehen (wenn auch nicht ganz unumstritten) liegt nahe, schließlich ist Accelerated Mobile Pages ein Google-Projekt. Da verwundert es wenig, dass das Suchmaschinen-Flaggschiff die Verbreitung seiner eigenen Schöpfung durch positive Ranking-Faktoren unterstützt. Für alle, die weder WordPress noch AMP benutzen, könnte sich das möglicherweise nachteilig auswirken. Inhaber von WordPress Seiten hingegen werden sich über diese Kontroverse nur wenig Sorgen machen müssen, schließlich ist der CMS-Lieferant bereits auf den Hochgeschwindigkeitszug AMP aufgesprungen.

In einer Zeit, in der für Onlineshops und Onlinemagazine jede Sekunde Ladezeit direkte finanzielle Verluste und hohe Absprungraten bedeuten können, ist eine blitzschnelle Ladezeit eines der wichtigsten Kriterien neben qualitativ hochwertigem Content. Damit hat WordPress seinen Nutzern (und allen, die es werden wollen) ein echtes Geschenk gemacht und gleichzeitig seine eigene Relevanz im hart umkämpften SEO-Geschäft gestärkt. Wer also mit dem Onlineauftritt Geld verdienen möchte, sollte bei der Wahl des Content Managements Systems auf WordPress setzen. Die WordPress Helden beraten Sie natürlich gern zum Thema WordPress, AMP und Ladezeiten, beispielsweise bei der Integration eines AMP-Plugins in Ihr WordPress Projekt.

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Helden-Tipps: Kostenfreie Plugins und Premium WordPress Plugins

Wenn Sie einen WordPress Blog oder eine WordPress gehostete Website besitzen, kommt früher oder später der Punkt, an dem die Funktionen des CMS in seiner Basisausstattung nicht mehr alle Ihre Anforderungen erfüllen. Für diese Augenblicke helfen Ihnen WordPress Plugins, die beispielsweise Testimonials in der Sidebar anzeigen, Kontaktformulare generieren können oder aber auch den SEO-Check für Sie übernehmen. Man könnte auch sagen, Plugins sind die vorprogrammierte Antwort auf Ihre Wünsche. Einige dieser Anwendungen sind kostenfrei, bei anderen handelt es sich um sogenannte Premium WordPress Plugins. Doch welche Vorteile bieten Premium WordPress Plugins eigentlich und lohnt sich die Investition?

Eine Definition: Das WordPress-Plugin:

Ein WordPress Plugin ist ein kleines Software-Paket, das in der Programmiersprache PHP verfasst ist. Der Begriff Plugin bedeutet übersetzt „einstecken“ oder „einstöpseln“. WordPress Plugins sind eigens für das Open Source CMS programmierte Funktionserweiterungen, die einfach an das CMS „angestöpselt“ werden können. Nach dem Upload können sie einfach installiert werden und erweitern auf diese Weise die maßgeschneiderte Funktionalität Ihrer WordPress Seite. Einige dieser Plugins können Sie kostenlos installieren, andere wiederum sind kostenpflichtig.

Premium WordPress Plugins: Warum gibt es sie überhaupt?

Könnte man WordPress nicht gleich mit allen Funktionen ausstatten und sich somit das Suchen und Installieren von Plugins sparen? Ja, das könnte man. Allerdings wäre WordPress dann nicht mehr das flexible Leichtgewicht, das durch eine übersichtliche Struktur und beinahe intuitive Bedienung auch für IT-Laien ein leicht zu bedienendes Content Management System ist. Stattdessen wäre WordPress ein vollgestopftes Programm mit tausenden Funktionen, von denen Sie für Ihre Anforderungen letztlich nur einige wenige wirklich benötigen. Das Datenvolumen, das WordPress dann einnehmen würde, wäre immens und Ladezeiten würden sich unnötig in die Länge ziehen. WordPress Plugins sind also dafür da, das eigene CMS schlank und übersichtlich zu halten und es gleichzeitig zum maßgeschneiderten Tool für den individuellen Online-Auftritt zu machen.

Grundsätzlich ist WordPress kostenlos, jede Privatperson kann mit dem Open Source Programm einen Blog betreiben. Daher sind auch die meisten WordPress Plugins Freeware und können einfach in der Plugin Directory von WordPress heruntergeladen und installiert werden. Da stellt sich die Frage: Warum soll man dann auf kostenpflichtige Premium WordPress Plugins zurückgreifen, wenn es kostenfreie Lösungen gibt? Die Antworten dazu sind schnell geliefert

  • Viele kostenlose Plugins werden programmiert und dann nicht mehr weiter gepflegt. Sie sind schnell veraltet, entwickeln mit der Zeit eventuell Sicherheitslücken und arbeiten möglicherweise nicht mehr Hand in Hand mit der aktuellsten WordPress Version zusammen.
  • Viele Premium WordPress Plugins bieten einen Kundenservice, an den Sie sich bei Problemen oder Fragen wenden können.
  • Die Entwickler von Premium WordPress Plugins arbeiten stets an der Komptabilität des Programms mit der aktuellen WordPress Version, unterschiedlichen Themes und anderen Plugins. Weiterentwicklungen und Updates stehen damit zur Verfügung.
  • Bei Premium WordPress Plugins wird viel Wert darauf gelegt, immer die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Das bedeutet nicht, dass Freeware-Plugins immer eine schlechtere Qualität haben, als Premium WordPress Plugins. Im Gegenteil, viele der kostenfreien Programme sind sehr gut geschrieben und werden ebenfalls beständig weiterentwickelt. Gleichzeitig zählen nicht alle Premium WordPress Plugins automatisch zur Elite. Allerdings erhalten Sie beim Kauf eines Premium WordPress Plugins bestimmte Rechte, die bei der Nutzung eines kostenlosen Programmes eben nicht inbegriffen sind. Das bedeutet: Sie können sich bei Problemen an den Hersteller richten und sich helfen lassen. Im schlimmsten Fall bekommen Sie das Geld für das Premium WordPress Plugin zurück.

Zu viele WordPress Plugins verursachen Chaos

WordPress ist sehr stark in der Entwicklung seiner Plugins, gleichermaßen bei den Freeware-Varianten als auch bei den Premium WordPress Plugins. Inzwischen gibt es mehr als 30.000 dieser Helferlein. Schließlich scheint es für jeden Wunsch die passende Software parat zu halten. Da ist man schnell dazu verführt, für jede Eventualität ein WordPress Plugin zu installieren – oder gleich mehrere für eine einzige Aufgabe. Doch Vorsicht, zu viele AddOns können auch Probleme verursachen statt sie zu lösen:

  • Ein Überschuss an WordPress Plugins kann dafür sorgen, dass Ihre WordPress Seite mit langen Ladezeiten zu kämpfen hat, was gerade im immer stärker werdenden Mobile-Bereich hohe Absprungraten zur Folge hat. Oder sie führen zu anderen, ungewollten Effekten:

Eine kleine Anekdote: Ein Kunde wünschte sich zur Weihnachtszeit fallende Schneeflocken auf seiner Domain und installierte gleich zehn verschiedene Plugins, die diesen Zweck erfüllen sollten. Anstatt sie einzeln auszuprobieren, sich für eines zu entscheiden und die übrigen Plugins wieder zu deaktivieren, liefen sie alle parallel. Das Ergebnis: Statt sanft rieselndem Schnee litt die Domain (und der User) unter heftigsten Schneestürmen, die den Content kaum noch preisgaben.

  • Eine große Zahl an „toten“ Plugins (solchen, die gar nicht oder kaum noch genutzt werden) lassen das Backend unübersichtlich werden, was sich negativ auf die Bedienbarkeit auswirkt. Regelmäßiges Aufräumen lohnt sich.
  • Es besteht die Gefahr, dass sich die kleinen Programme gegenseitig bei ihrer Arbeit behindern. Die Folge: Sie funktionieren gar nicht mehr oder laufen fehlerhaft. Während dieser Effekt bei einigen Tasks „nur“ ein bisschen nervig sein kann, führt das Ausfallen von Security- oder e-Commerce Plugins zu echten finanziellen Verlusten.
  • Wer die Übersicht über seine Plugins verliert, handelt sich früher oder später veraltete Software ein, die zu Kompatibilitätsproblemen führt.

Es ist also ratsam, die Anzahl der installierten Plugins nicht explodieren zu lassen und sich auf die Anwendungen zu konzentrieren, die an wirklich benötigt werden. Auch die regelmäßige Überprüfung der Aktualität der verwendeten Plugins kann nicht schaden.

Wenn Sie sich jetzt fragen, welche WordPress Plugins Ihre Domain unbedingt benötigt, welche bereits installierten Anwendungen veraltet sind oder gar Sicherheitslücken aufweisen, sind die WordPress Helden Ihre Retter in der Not. Wir analysieren Ihre WordPress Seite und helfen Ihnen dabei, sie ganz nach Ihren Anforderungen einzurichten. In diesem Zuge können wir auch individuelle WordPress Plugins für Sie entwickeln, die zu 100% auf Ihre Seite zugeschnitten sind. Kontaktieren Sie uns einfach.